Eigentlich sollte unsere klapprige und aus manchen Löchern schon nicht mehr pfeifende Orgel aus dem Jahr 1929 noch eine Weile ihren Dienst tun, bis wir finanziell in der Lage wären, sie durch eine neue Orgel zu ersetzen. In Gutachten wurde festgestellt, dass die Elektrik des Instrumentes nicht mehr den Vorschriften des Brandschutzes entspricht. Diese Mängel könnten im schlimmsten Fall einen Brand auslösen, der nicht nur die Orgel und den historischen Orgelprospekt aus der Zeit um 1716 in Flammen aufgehen lässt, sondern auch die gesamte (barocke) Dreifaltigkeitskirche, die zum größten Teil aus Holz besteht.
Das Presbyterium hat deshalb beschlossen, dass mit sofortiger Wirkung die Orgel stillgelegt werden muss.
Der Klang – er bleibt verstummt auf unbestimmte Zeit.
Eine neue Orgel würde die Kirchengemeinde rund 800 000 Euro kosten.
Geld, das wir (noch) nicht haben. Wir waren ja gerade erst dabei, die erste Stufe einer großen (Fundraising-)Aktion zu planen, um Geld für die neue Orgel einzuwerben. Schließlich dachten wir, genügend Zeit für dieses Projekt zu haben.
Jetzt aber läuft uns die Zeit davon. Und wieder müssen wir um Hilfe bitten, Hilfe in Form von guten Ideen und leider auch Geld.
DANKE allen, die uns dabei helfen werden, aus unserem barocken Juwel Dreifaltigkeitskirche doch noch eine Einheit von RAUM, KUNST und KLANG zu machen. Und sie damit in Gottesdiensten, Konzerten oder Lesungen zu einer Begegnungsstätte für Menschen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen werden zu lassen.
Unseren Flyer „Raum | Kunst | Klang“ können Sie hier anschauen und herunterladen.
Die Orgel der Dreifaltigkeitskirche erklingt im Moment nur noch auf YouTube:
Dr. Helmut Walter spielt das Divertissement von Gordon Young, das Arioso von Robert Jones und das Concerto in h-Moll von Johann Gottfried Walther.